Skip to content
Sie sind hier: Home HGDO Organisation Schulsozialarbeiter
PDF Drucken E-Mail

 

Schulsozialarbeit am Helmholtz-Gymnasium


Was kann ich tun:

  • Unabhängiger Ansprechpartner und Unterstützer für LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern sein
  • Soziale Fragestellungen und Konflikte möglichst früh erkennen und bearbeiten
  • Netzwerke für Beratung, Hilfe, Freizeit  in und außerhalb der Schule nutzbar machen
  • Projekte in der Klasse oder nach der Schule mitplanen, organisieren und durchführen
  • Fragen zum Aufenthalt, Hartz 4, Mobbing, Ärger…..klären
  • Zuhören, gemeinsam Wege finden                                      …und vieles anderes mehr

Montag bis Donnerstag, 10:00 Uhr- 12:00 Uhr , sonst nach Absprache

Aulagebäude, Eingang Erwinstraße, Tel.. 50-27133 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; www.gbrdo.de;   www.hgdo.de


1. Einstieg:

Zum 01.10.2009 konnte diese Arbeitsstelle, finanziert von der Stadt, über die Diakonie eingerichtet werden. Nach intensiver Vorbereitung gelang der praktische Einstieg zum 26.10.09, direkt nach den Herbstferien. Aktueller Stand ist, das diese Stelle mindestens für das nächste Schuljahr 2011/2012 erhalten bleibt.

Die erste Phase begann mit einer Bestandsaufnahme der Arbeit im sozialen Bereich, Projekten im und neben dem Unterricht.

Parallel waren gegenseitiges Kennen lernen und die Bekanntmachung meiner Arbeit im Vordergrund. So konnte ich mich in den Lehrerkonferenzen und während des Unterrichts in bisher 35 Klassen und Projekten vorstellen. Dazu kamen Recherche und Besuche von Jugendeinrichtungen, Jugendamt, anderen Kooperationspartnern

Aktuell konnte erreicht werden, dass nun ein Büro in der Mitte der beiden Einrichtungen für die Schulsozialarbeit zur Verfügung steht. Trotzdem werden die meisten Kontakte durch meine Präsenz im Lehrerzimmer, auf dem Schulgelände oder bei Schulveranstaltungen geknüpft.


2. Inhalte der Arbeit

2.1 Beratung/Gespräche:

Aktuell werden die Beratungen von Schülern oft über die Schulleitung oder einzelne Lehrer vermittelt. Verstärkt nehmen auch Eltern oder besonders Schüler direkt Kontakte auf. Zentraler Punkt ist die Vertraulichkeit.

Wird  im Sinne der Beteiligten etwas weitergegeben, so wird es vorher abgesprochen.

Hier greift die gute Zusammenarbeit des internen Beratungssystems im HG mit Zoff-Schülerberatung der Beratungsstelle Westhoffstrasse, Schülerclub des Vereins für internationale Zusammenarbeit, Beratungs- und Vertrauenslehrer und Diakonie.

Je nach Einzelfall gibt es weitere Termine, Hausbesuche, die Einleitung der Beantragung eines Erziehungsbeistands, Einleitung von Einzelhilfemaßnahmen wie Deeskalationstraining, Weiterleitungen zu anderen Fachstellen. Aus den Erstkontakten mit den Lehrern ergeben sich oft Fachberatungen oder weitere Planungen für Projekte, Vernetzungen.

Gerade nach den einleitenden Aktionen für die Elternsprachkurse stellt sich ein großer Beratungsbedarf für Eltern dar. Auch hier findet eine intensive Zusammenarbeit statt.

In vielen Gesprächen mit Beratungskollegen, Lehrern, werden Ideen entwickelt, Möglichkeiten für Hilfen, Projekte ausgelotet. So konnte ich im Juni die Geschäftsführung der Nordstadtliga mit der Führung von Borussia Dortmund zusammenbringen, um hier eine für alle Seiten fruchtbare Zusammenarbeit  entstehen zu lassen.


Arbeit einer Schülerin für „School in Motion“

 

2.2 Gruppenarbeit / Gemeinwesenarbeit / Netzwerkbildung / Projekte:

Zu Beginn stellten sich Mobbing und Sucht als starke Themen an den Schulen heraus. Ein Referat zum Mobbing ist meist Inhalt der Vorstellungen in den Klassen. Wahlweise halte ich Vorträge zum internen Beratungsangebot und zur kommunalen Sozialen Sicherung. Dazu frage ich nach Interessen für Projekte, AGs. Zur Suchtprävention fand im Januar 2010 ein Fachtreffen mit der Suchberatung statt, um Projekte an die Schulen zu holen. Angebote wie Kurse können in Kooperation mit Diakonie-Einrichtungen, anderen Trägern wie „Die Brücke“, Kath. Familienbildung, Jugendamt, einzelnen Trainern durchgeführt werden. Dazu führe ich Gespräche und Verhandlungen mit Bildungsstätten, kommerziellen Anbietern, Jugendamt, Polizei, sichte Finanzierungs- und Antragmöglichkeiten. Gerade die Träger und Umsetzer der Angebote in Do-Nord sind vielfältig und kooperativ. Auch in akuten Situationen führe ich in den Klassen Gruppenaktionen zur Gewaltprävention, zur sozialen Kompetenz, Drogenprävention durch.

Mit den Projekten soll eine nachhaltige Entwicklung erreicht werden. Sie laufen daher teils über mehrere Wochen/Monate oder sollen teils in den Jahresplan integriert werden.

2.2.1. Abgeschlossene Projekte:

- Unterstützung bei der Planung der „Über-Mittag-Betreuung“ 5. , 6., 9., 10. Kl. GBR

- Unterstützung bei der Planung eines „Trainingsraumes“ an der GBR

- Unterstützung des HG auf dem Weg zur gebundenen Ganztagschule

- „School in Motion“ HG, Unterstützung in Organisation und Durchführung

- „Sternmarsch“ am 10.12.09 und am 07.10.2010 für Kinder im Dortmunder Norden

- Elternabend mit Schülerbeteiligung. “Mein Kind im Internet“ an der GBR 08.12.2010

- Baybysitter-Diplom“ 19 Std. über 7 Wochen nach der Schule, Start: 01.02.10

- Ausschreibung Elternsprachkurs HG, GBR mit dem „projekt deutsch Lernen“ (pdL)

- Elternabend zum Deutsch-Sprachkurs 23.02.2010,

- „check-it“ Suchtprävention 6x2 Std. im Unterricht der 10 Kl. HG, 05.02.2010 --30.04.10

- Schulkonzert der Stufe 12 HG Juli 2010, Unterstützung in Organisation und Durchführung

- „Halt ohne Gewalt“ für 13 – 18 J. HG+GBR mit kbs, Eigene Gruppe 19.04. - 17.05.10

- -Begleitung einer 3-tägigen Klassenfahrt der 5. Klassen HG, 21.06. – 23.06.10


Sternmarsch für Kinder im Dortmunder-Norden.

2.

2.2                Laufende Projekte

- Vorträge in den Klassen, Themen u.a.: Mobbing / soziale Kompetenz /Gewaltprävention

- Teilnahme an Lehrerkonferenzen, SV-Sitzungen, Streitschlichter-Treffen

- Vermittlung von Einsatzstellen für Schüler in sozialen Einrichtungen

- „Die Vorleser“ Projekt mit der 8. Klasse des HG und dem Fritz-Heuner-Seniorenheim

- Anti-Gewalttraining in Zusammenarbeit mit der „Brücke“, für 14-18J., Einzelne Schüler

- „ Soziales-Kompetenztraining“ in Koop mit der „Brücke“, für 11-13 J., Einzelne Schüler

- „Soziales- Kompetenz-Training“ für die 5. und 6, Klassen

- Vermittlung von Einsatzstellen in sozialen Einrichtungen für Schülerinnen und Schüler

- Begleitung von Klassenfahrten/Ausflügen

- Elternsprachkurs 4x4 Std. pro Woche über 2 Jahre in Kooperation mit pdl

2.2.3 Projekte in Planung:

- Elternabend mit Schülerbeteiligung zum Thema “Mein Kind im Internet“ am HG

- „Knigge statt Coolness“ in Kooperation mit der kbs, eigene Gruppe

- Suchtvorbeugung, in Kooperation mit der Drogenberatung/ Polizei/JuCops

- „Baybysitter-Diplom“ 19 Std. über 7 Wochen, 2. Kurs

- E-Mail Austausch mit Schülern aus Senegal,  internationale Partnerschaft

- „Nordstadt-Feuerzangenbowle“  Theaterprojekt über 8 Monate, Träger: Diakonie

- Schülerprojektes „peer to peer“ zum cyber-mobbing HG/ GBR

- „Die Vorleser“ Projekt mit weiteren Klassen und dem Guten Hirten-Seniorenheim

- Einbau des „Lerncoachings“ für Schüler und Lehrer in den Schulalltag

Kurs mit der Kath. Familienbildungsstätte

 

2.2.4     Arbeitskreise, Dienstgespräche

- Dienstgespräch Sozialbüro 1x pro Monat

- Qualitätszirkel Schulsozialarbeit, Koordination Regionales Bildungsbüro 1 x im Monat

- Steuerungsgruppe Beratung an HG und GBR, 1x im Monat

- Arbeitsgemeinschaft nach § 78 KJHG (JuNo)  alle 3 Monate

- Hafenrunde, Untergruppe der JuNo alle 14 Tage

- Arbeitskreis Jugendamt-Schulen-Polizei, alle 3 Monate

- Gespräch zur Situation in der Nordstadt mit dem Ordnungsamt/Polizei, 2x pro Jahr

2.2.5       Fortbildungen, Auszug:

- „Gefahren durch neue Medien“ Vortrag der Polizei am 29.10.09

- „Smily kids“ Selbsthilfeangebot für Kinder aus suchtbelasteten Familien 30.10.09, Kreuzbund

- „Sucht und Drogen aus polizeilicher Sicht“ Vortrag der Polizei am 02.11.09

- „Beratungsangebot bei Online-Sucht“ Vortrag der Caritas Dortmund am 04.11.09

- check-it, Fachseminar für die Unterrichtseinheiten zur Suchtvorbeugung, Drobs 29.01.10

- MovE, Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen, 3 Tage, Drobs

- Rechtsextremismen / graue Wölfe“   17.03.2010

- Cyber-Mobbing Fachtagung der AJS am 4.6.10

-     „Jugend Sucht Hilfe“ Fachtagung des LWL in Hattingen am 07.07.2010

- 3-tägige Fachtagung „5. Herbstakademie zur Bildungsförderung in der Ganztagsschule“ 30.10 – 02.11.10

-     12/2010 Start der berufsbegleitenden Ausbildung zum Deeskalationstrainer an der „Gewalt-Akademie“.

 

3. Resümee

Hier lebt eine Kleinstadt mit Menschen aus über 40 Nationen, Schülern, Eltern, Lehrern,  Mitarbeitern.

Dieses Potential, diese Kraft, daraus können wir schöpfen.

Ich freue mich hier arbeiten zu dürfen. Mir strömt viel Offenheit und Unterstützung, Vertrauen entgegen. So hoffe ich, dass ich dies mit meiner Arbeit, den Ideen, der Zeit, dem Zuhören und den Aktionen wieder zurückgeben kann.

Ludwig Karp  Dezember 2010


Ludwig Karp am Eingang zum Büro



Schulsozialarbeit am Helmholtz-Gymnasium
 

HALBJAHRESWECHSEL

Am Freitag, 10.Februar gibt es Halbjahreszeugnisse. Am Montag beginnt dann das 2.Halbjahr.

MATHE-AG

zur Vorbereitung auf die universitäre Mathematik

Wir treffen uns einmal die Woche. Dazu gibt es zwei Termine zur Auswahl:

Dienstag und Mittwoch

jeweils von 13:30 Uhr bis 14:15 Uhr in Raum 212. (zum Flyer)

BERUFSBERATUNG

Individuelle Studien und Berufsberatung für SchülerInnen der Oberstufe
Nächster Termin: 17. Februar 2012
Mehr erfahren Sie HIER

START-STIPENDIUM 2012

Stipendium für leistungsstarke und sozial engagierte  SchülerInnen mit Zuwanderungsgeschichte aus den Klassen 8 und 9.
Die Frist für die Kurzbewerbung beginnt am 1. Februar und endet am 1. März 2012
HIER erfahrt ihr mehr.

SERIE

In diesem Schuljahr gibt es jede Woche ein "Bild der Woche". Diese Bilder sind im Rahmen des Kunstunterrichts am HGDO entstanden. (siehe rechts)

Hier findet man alle veröffentlichten Werke.

 

 

Anmelden